Schnupfen behandeln

„Rhinosinusitis“ ist der medizinische Fachbegriff für eine Entzündung der Nasenschleimhäute und der Nebenhöhlen, besser bekannt als „Schnupfen“!

Eine Rhinosinusitis kann akut (einige Tage) oder chronisch sein. Die häufigsten Formen sind infektiöse Erkrankungen (durch Viren oder Bakterien) und allergischer Schnupfen (z. B. Heuschnupfen).

Zu den Symptomen gehören eine laufende oder verstopfte Nase, manchmal der Verlust des Geruchssinns und Spannungen in den Nebenhöhlen (Nasennebenhöhlen oder Stirnhöhlen). Fieber tritt in der Regel nicht auf.

Infektiöse Erkrankungen treten vor allem im Winter auf und werden meistens durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht.

Ein Schnupfen ist nicht zu verwechseln mit der Grippe, die mit schwereren Symptomen verbunden ist.

Ursachen

Schnupfen wird vor allem durch verschiedene Virenstämme, die sogenannten „Atemviren“, hervorgerufen. Zu den häufigsten zählen die Rhinoviren und die Enteroviren. In seltenen Fällen kann eine infektiöse Rhinosinusitis auch durch Bakterien verursacht werden.

Man zieht sich einen Schnupfen durch den Kontakt mit einem Virus, also den Sekreten einer erkrankten Person zu. Dies kann im direkten Kontakt geschehen, z. B. wenn jemand neben Ihnen niest, oder indirekt, wenn Sie z. B. einen Türgriff anfassen, den zuvor ein an Schnupfen Erkrankter in der Hand hatte.

Behandlung

Der Schnupfen klingt zumeist spontan nach einigen Tagen ab. Bei bakteriellen Infektionen werden manchmal Antibiotika verschrieben, vor allem, wenn die Nebenhöhlen betroffen sind.

Verschiedene Behandlungen können die Symptome lindern:

  • Sie können Wasser verwenden, um die Nase zu befreien (z. B. die Lösung Prorhinel).
  • Die verstopfte Nase kann durch die Anwendung eines Sprays gelindert werden. Achten Sie jedoch darauf, diese Sprays nicht länger als 5 bis 7 Tage zu verwenden, da sie den Schnupfen verschlimmern können.
  • Schmerzmittel wie Paracetamol (Dafalgan, Panadol etc.) oder Entzündungshemmer wie Ibuprofen (Irfen, Algifor etc.) können die Schmerzen lindern.

Was tun, um Schnupfen vorzubeugen?

Am wichtigsten ist es, den Kontakt mit erkrankten Personen zu meiden. Ein Schnupfenkranker ist jedoch bereits ein oder zwei Tage vor dem ersten Auftreten der Symptome und noch in den ersten Tagen seiner Erkrankung ansteckend.

Zu erkrankten Personen ist, wenn möglich, ein Meter Abstand zu halten. Das Risiko einer Infektion durch die Berührung eines verseuchten Gegenstands (Türgriffe, Münzgeld etc.) kann durch regelmässiges Händewaschen gesenkt werden.

Weitere Infos

Weitere Informationen rund um den Schnupfen finden Sie auf der Website  Beobachter Gesundheit oder auf Französisch auf der Website Planète Santé , vor allem in den Artikeln Wie ziehe ich mir einen Schnupfen zu und Wie schütze ich mich vor dem Schnupfen der anderen.

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